Affäre Hoyzer: Drahtzieher im deutschen Wettskandal zahlen 1,8 Mio. an Lotterie
- Sapina-Brüder stimmen Vergleich im Zivilprozess zu
Der Zivilprozess um den größten deutschen Fußball-Wettskandal ist mit einem Vergleich vor dem Berliner Landgericht zu Ende gegangen. Die drei Sapina-Brüder stimmten der Zahlung von 1,8 Millionen Euro an die Deutsche Klassenlotterie zu. Das kroatische Trio hatte Spiele manipulieren lassen und war dafür ebenso wie Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer rechtskräftig verurteilt worden.
Hoyzer wurde von der Lottogesellschaft nicht verklagt, fraglich bleibt aber, ob ihn nun die Sapina-Brüder belangen wollen. Ante Sapina wollte sich nach der fast fünfstündigen Verhandlung nicht dazu äußern. "Ich weiß es noch nicht", sagte er, "ich muss das erstmal sacken lassen." (APA/red)
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