Französischer Wahlkampf geht in heiße
Phase: Sarkozy baut Vorsprung weiter aus
- Innenminister könnte derzeit mit 31 Prozent rechnen
- Einbußen von Royal & Bayrou in Meinungsumfragen
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Knapp fünf Wochen vor der Präsidentenwahl in Frankreich hat Innenminister Nicolas Sarkozy, Chef der bürgerlichen Mehrheitspartei UMP, seinen Vorsprung vor der sozialistischen Kandidatin Ségolène Royal (PS) und François Bayrou, dem Chef der Zentrumspartei UDF, ausgebaut. Laut einer veröffentlichten Umfrage des Instituts TNS-Sofres könnte Sarkozy in der ersten Wahlrunde am 22. April mit 31 Prozent der Stimmen rechnen, vier Punkte mehr als in der Vorwoche. Royal büßte 1,5 Punkte auf 24 Prozent und Bayrou einen Punkt auf 22 Prozent ein.
Die Umfrage wurde im Auftrag der konservativen Zeitung "Le Figaro" durchgeführt. Dass Sarkozy seinen Vorsprung vergrößern konnte, scheint dessen Strategie zu bestätigen, verstärkt die Wähler am rechten Rand zu umwerben. Sein Vorschlag, ein Ministerium für "Einwanderung und Nationale Identität" zu gründen, hat ihm allerdings auch heftige Kritik eingebracht.
Nach der Umfrage für den "Figaro" hätte der Zentrumspolitiker und Ex-Erziehungsminister Bayrou in der Stichwahl am 6. Mai sowohl gegen Sarkozy mit 54 als auch gegen Royal mit 60 Prozent die Nase vorn. Bei einem Duell Royal gegen Sarkozy könnte der Innenminister mit einem Sieg rechnen, er käme derzeit auf 54 Prozent. Allerdings sind noch 39 Prozent der Wähler unentschlossen.
(apa/red)
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