Mindestens 56 Tote bei Anschlägen: Vor allem viele irakische Polizisten getötet
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der wichtigsten Eckpunkte
Bei neuen Anschlägen und Gefechten im Irak sind mindestens 56 Menschen ums Leben gekommen. Allein bei einem Sprengstoffanschlag auf ein Polizeirevier im Bagdader Bezirk Dora wurden 20 Menschen getötet und 19 verletzt. Die Attentäter hätten vor dem Gebäude einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen zur Explosion gebracht, berichteten irakische Medien unter Berufung auf die Polizei. Unter den Opfern waren zahlreiche Polizisten.
In der Stadt Hilla, rund 100 Kilometer südlich von Bagdad, starben mindestens elf Iraker, als eine Moschee mit Mörsern beschossen wurde. Kurz zuvor war dort bereits ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen explodiert. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben, als sich ein Selbstmordattentäter in der Stadt Tal Afar an der Grenze zu Syrien in die Luft sprengte. Drei Menschen wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Aswat al-Iraq verletzt.
In Iskandariya südlich der Hauptstadt explodierte vor einer schiitischen Moschee eine Autobombe. Nach Polizeiangaben starben fünf Menschen. Die Moschee wurde größtenteils zerstört. In Kirkuk im Norden des Landes wurden zwei irakische Soldaten getötet und drei verletzt, als Bewaffnete das Feuer auf ein Armeefahrzeug eröffneten, wie ein Armeesprecher berichtete.
In Suwayra südlich von Bagdad eröffneten US-Soldaten nach Angaben von Augenzeugen das Feuer auf ein Auto. Ein ehemaliger Offizier der irakischen Armee und sein Fahrer seien ums Leben gekommen, ein Insasse sei verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es weiter. Das US-Militär äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.
Nach US-Angaben wurden drei mutmaßliche Terroristen bei einer Razzia amerikanischer Soldaten in Rutba 350 Kilometer westlich von Bagdad getötet. Ein vierter mutmaßlicher Terrorist habe sich selbst in die Luft gesprengt, heiß es weiter. In Mosul im Norden des Iraks seien neun mutmaßliche Terroristen gefasst worden. In Bagdad gingen den US-Amerikanern den Angaben zufolge zwei Terror-Verdächtige ins Netz, während ein mutmaßlicher Kurier des Terrornetzwerks Al Kaida östlich von Balad festgenommen wurde.
(apa)
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