Rückkehr aus dem Kongo: Gestrandete Oberösterreicher fliegen noch heute zurück
- Maschine der Air France bringt Gruppe nach Hause

Eine im zentralafrikanischen Krisenstaat Kongo festsitzende Gruppe von sechs Oberösterreichern wird am Samstagabend ihre Heimreise antreten. Ein Flug der Air France von Kinshasa über Paris nach München sei bestätigt worden, teilte die Sprecherin des Außenministeriums, Astrid Harz, der APA mit. Die sechs Oberösterreicher hätten bereits eingecheckt. Wegen der nach heftigen Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen prekären Sicherheitslage war zunächst unklar gewesen, ob der Flug durchgeführt werden kann.
Zwei weitere Mitglieder der Delegation wollten auf anderem Wege heimreisen, sagte Harz. Die achtköpfige Gruppe war nach Beginn der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Kinshasa in eine Missionsstation am Stadtrand geflüchtet. Die Delegation von Caritas und Land Oberösterreich wollte eigentlich an der Eröffnung eines Cafes in Kinshasa teilnehmen, in dem Jugendliche zu Konditoren ausgebildet werden sollen.
Am Freitag beruhigte sich die Sicherheitslage in Kinshasa wieder, als die Armee die Oberhand über die Milizen des unterlegenen kongolesischen Präsidentschaftskandidaten Jean-Pierre Bemba gewann. Mindestens zwölf Menschen wurden nach offiziellen Angaben während der zweitägigen Kämpfe getötet.
(apa)
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