Wegen neuer Gewaltakte in Gaza: Fatah
und Hamas vereinbaren neue Waffenruhe
- Blutige Auseinandersetzungen trotz Einheitsregierung
·Israel mit Boykott- forderung isoliert
Olmert zu "schmerzhaften
Zugeständnissen bereit"
·Israel lehnt Kontakt zu Palästinensern ab
Im Regierungsprogramm fehlt Israel-Anerkennung
·Palästina: Parlament stimmt für Koalition
Mehrheit für Hamas und Fatah. EU-Boykott bleibt.
·Schlüsselposten der neuen Regierung
Palästinenser: Teilweise unabhängige Ressortchefs
Die Palästinensergruppen Fatah und Hamas haben eine sofort wirksame Waffenruhe im Norden des Gazastreifens vereinbart. Zuvor hatte es wieder mehrfach gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der beiden Fraktionen gegeben. Fatah und Hamas hatten erst vor wenigen Tagen eine Einheitsregierung gebildet.
Ein Sprecher von Palästinenserpräsident Abbas sagte in Gaza, Vertreter beider Seiten hätten sich bei einer Dringlichkeitssitzung im Hause den neuen Innenministers Qawasmi auf die Waffenruhe geeinigt. Zuvor war ein 45-jähriger Mann erschossen worden. Ein zweijähriger Bub wurde zudem während einer Schießerei zwischen Hamas- und Fatah-Anhängern durch einen Querschläger getötet.
Die neuen Kämpfe brachen nach einer Serie von Entführungen aus. Die neue palästinensische Einheitsregierung von Hamas und Fatah war eben erst gebildet worden. Sie sollte die Gewalt zwischen den rivalisierenden Gruppen eigentlich beenden. (apa)
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