Störfall in russischem Reaktor: AKW wurde jetzt auf halbe Kraft herunter gefahren
- Angeblich wurden keine Grenzwerte überschritten
Im Nordwesten Russlands ist der Reaktorblock eines Atomkraftwerks nach einem Störfall auf halbe Kraft heruntergefahren worden. Der zweite Turbogenerator im ersten Reaktorblock im Nuklearzentrum von Kola sei vom Netz genommen worden, teilte die Betreibergesellschaft Rosenergoatom mit.
Damit sei der Betrieb des Reaktors um die Hälfe reduziert werden. Es seien keine Grenzwerte überschritten oder Sicherheitsbedingungen verletzt worden, erklärte Rosenergoatom in einer Mitteilung.
Die radioaktive Strahlung in der Zentrale und der Umgebung befinde sich auf Normalniveau, hieß es weiter. Derzeit seien in der Zentrale von Kola vier Reaktoren mit einer Leistung von 1325 Megawatt in Betrieb. Kola liegt im äußersten Nordwesten Russlands nahe der Grenze zu Finnland. (apa/red)
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