Rauchverbot in deutschen Gastronomien: Ministerpräsidenten einig über Regelung
- Aber mit Ausnahmen für "Kneipen an der Ecke"
- Am Ende soll Eigenverantwortung gestärkt werden
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Die Ministerpräsidenten der 16 deutschen Bundesländer haben sich für ein einheitliches Rauchverbot in der Gastronomie ausgesprochen. Einige von ihnen wollen aber die Möglichkeit von Ausnahmen zulassen.
So könnte in einigen Bundesländern beispielsweise das Rauchen in kleinen Gaststätten erlaubt werden, in denen kein Essen serviert wird. Es wird von "Kneipen an der Ecke" gesprochen. Auch kann es in Restaurants abgetrennte Raucher-Räume geben. Details müssen nun die Länderregierungen und Landesparlamente festlegen.
Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sagte nach dem Treffen vor Journalisten, auch für die Gastronomie werde "grundsätzlich ein Rauchverbot" angestrebt. In einigen Bundesländern könne es aber die Möglichkeit von "Raucher-Lokalen" geben, möglicherweise nur für eine Übergangszeit. Das Ziel sei es, die Eigenverantwortung von Gastronomen und Gästen zu stärken. (apa)
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