Teures Nachspiel zum 11. September 2001: Gesundheitskosten von 400 Mio. $ pro Jahr!
- Mehr als 8.000 Helfer verklagten die Stadt New York
- Ground Zero war völlig mit Asbeststaub verseucht
·USA: 9/11-Hauptver-
dächtiger geständig!
"Ich war für die Operation
von A-Z verantwortlich"
·Verdächtiger gesteht Attentats-Planung!
Geständnis: Von 9/11 bis zu Nachtclub-Anschlägen
·Scheich Mohammed- Aussagen im Wortlaut
Zensiertes Protokoll des Verteidigunsministeriums
400 Millionen Dollar pro Jahr (ca. 300 Mio. Euro) kostet die gesundheitliche Versorgung der Helfer nach den Terroranschlägen vom 9. September 2001. Das hat eine von Bürgermeister Michael Bloomberg eingesetzte Kommission ermittelt. Allein um die laufenden Gesundheitsprogramme in zwei Kliniken und bei der Feuerwehr zu bezahlen, seien 153 Millionen Dollar Bundeszuschuss pro Jahr nötig, befanden die Experten laut einem Bericht der "New York Times".
Nach Angaben von Bloomberg haben sich inzwischen mehr als 8.000 Helfer den Klagen angeschlossen, die der Stadt und 150 Subunternehmern vorwerfen, bei den Aufräumarbeiten am Ground Zero nicht ausreichend für Sicherheit und Gesundheit gesorgt zu haben. Das Gelände war nach den Flugzeugangriffen auf die beiden Türme des World Trade Centers völlig mit Asbeststaub verseucht. "Die Stadt ist nach dem 11. September zusammengewachsen. Aber dieser langwierige und kontroverse Rechtsstreit setzt die Einheit wieder aufs Spiel", sagte Bloomberg.
Der US-Kongress hat einen Fonds von einer Milliarde Dollar aufgelegt, um die Stadt gegen mögliche Rechtsansprüche aus den Verfahren abzusichern. Diese Summe reiche nicht aus, warnte Bloomberg. Einige demokratische Senatoren wollen zudem erreichen, dass die Stadt für die Untersuchung und Behandlung von Gesundheitsschäden von 2008 bis 2012 insgesamt 1,9 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt bekommt.
(apa/red)
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