Vergewaltigung und Mord im Irak: US- Soldat zu 5 Jahren Haft für Bluttat verurteilt
- 14-Jährige mißbraucht und gesamte Familie getötet
- Geständnis brachte Reduzierung des Strafmaßes
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Wegen Komplizenschaft bei der Vergewaltigung und Ermordung eines 14-jährigen Mädchens im Irak ist ein US-Soldat zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte Bryan Howard hatte sich schuldig bekannt, das Verbrechen vertuscht zu haben, indem er seine Vorgesetzen belog. Wegen des Geständnisses wurde die ihm drohende Gefängnisstrafe von 15 Jahren auf fünf Jahre reduziert. Nach Angaben des Militärgerichts in Fort Campbell im US-Staat Kentucky könnte er aber schon nach knapp zweieinhalb Jahren freikommen.
Die Vergewaltigung und der Mord in Mahmudiya südlich von Bagdad gehören zu den schwersten Verbrechen seitens amerikanischer Truppen im Irak. Zusammen mit der 14-Jährigen wurden auch ihre Eltern und jüngere Schwester ermordet. Insgesamt fünf US-Soldaten hatten die Tat unter Alkoholeinfluss geplant, wie einer der Angeklagten im Prozess aussagte. Zwei der geständigen Täter wurden bereits zu 100 beziehungsweise 90 Jahren Haft verurteilt, doch kann dieses Strafmaß nach zehn Jahren reduziert werden.
Ein weiterer Soldat muss sich von April an ebenfalls vor dem Militärgericht in Fort Campbell verantworten. Der mutmaßliche Rädelsführer wird vor ein Zivilgericht in Kentucky gestellt. (apa/red)
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