Weitere Proteste gegen Irak-Krieg: In USA & aller Welt wird seit Tagen demonstriert
- Fordern Truppen-Rückzug & Stopp der Finanzierung
- Bush in Jahrestags-Rede: Kampf im Irak ist schwer
Zum vierten Jahrestag der Invasion im Irak haben in mehreren US-Städten den zweiten Tag in Folge tausende Menschen gegen den Krieg demonstriert. Sie forderten den sofortigen Rückzug der US-Truppen aus dem Irak beziehungsweise einen Stopp der Finanzierung des Kriegs.
In San Francisco demonstrierten rund 3.000 Menschen in der Market Street, in New York versammelten sich mehr als 1.000 Menschen in einem Park in der Nähe des Sitzes der Vereinten Nationen.
Auch in Portland im US-Staat Oregon nahmen mehrere tausend Menschen an einer Kundgebung teil. Die Proteste verliefen überwiegend friedlich. Bereits am Samstag hatten zigtausend Menschen in aller Welt gegen den Krieg demonstriert. Allein in Washington nahmen nach inoffiziellen Schätzungen der Polizei bis zu 20.000 Menschen an einem Marsch zum Pentagon teil, dessen historisches Vorbild eine Demonstration gegen den Vietnam-Krieg vor knapp 40 Jahren war. Die US -Invasion im Irak jährt sich dieser Tage zum vierten Mal.
(apa/red)
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