Hick-Hack zwischen Bures und Kdolsky auf Eis: Kinderbetreuung-Arbeitsgruppe kommt
- Soll auf Bundesebene schon "Vorarbeit" leisten
- Kompetenz liegt aber weiter bei Ländern

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Die Ministerin zu Frauen- Fragen, Mode & Kosmetik
Das Hick-Hack zwischen Familienministerin Kdolsky und Frauenministerin Bures bezüglich der zusätzlichen Kinderbetreuungsplätze scheint vorübergehend auf Eis gelegt. Als ersten Schritt für die neue Strategie bei der Kinderbetreuung wird nun von der Regierung eine "interministerielle Arbeitsgruppe" eingesetzt, wie Kanzler Gusenbauer und Vize Molterer nach dem Ministerrat bekannt gaben.
Demnach werden sich Vertreter aus dem Finanz-, Bildungs-, Frauen-, Familien und Wirtschaftsministerium zusammensetzen und "auf Bundesebene Vorarbeit leisten", wie Gusenbauer erklärte.
Die Kompetenz im Bereich der Kinderbetreuung liege aber bei den Ländern, mit denen man in den Dialog treten müsse, so der Bundeskanzler. Gusenbauer betonte weiter, dass man sich auf die Verstärkung von Kinderbetreuungseinrichtungen schon in Regierungsübereinkommen geeinigt habe und verwies in dem Zusammenhang außerdem auf die Vorschläge bezüglich Kinderbetreuung seitens der Europäischen Union.
(apa/red)
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