Suche nach mehr Migranten bei Polizei: FPÖ
sieht eine Diskriminierung von Österreichern
- Wien: Grüne sehen eigene Forderungen umgesetzt
- FPÖ: "Was kommt dann - Quote für Homosexuelle?"
Unterschiedliche Reaktionen bei der Rathausopposition hat die Ankündigung provoziert, dass die Wiener Polizei ihren Anteil an Beamten mit Migrationshintergrund erhöhen will. Die Grünen sehen ihre eigenen Forderungen umgesetzt, wie deren nicht amtsführende Stadtrat David Ellensohn verkündete. Anders die FPÖ, welche die Diskriminierung von Österreichern und weitere Quoten befürchtete.
Es sei wichtig, den Frauenanteil und den Anteil an Beamten mit Migrationshintergrund bei der Polizei zu erhöhen, so Ellensohn. Schließlich gebe es seit Jahren nur einen farbigen "Quotenpolizisten". Dabei liege der Vorteil, leichter mit anderen Kulturen und Sprachen umgehen zu können, doch auf der Hand.
Für FPÖ-Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein ist es hingegen "schwachsinnig und rechtlich unhaltbar", wenn Polizei-Bewerber mit Migrationshintergrund bei der Aufnahme bevorzugt behandelt würden. "Wenn künftig nur mehr völlig unargumentierbare Quoten und nicht mehr die Qualifizierung über eine Anstellung entscheiden, dann müsse auch die Frage erlaubt sein was dann als nächstes kommt - etwa eine Quote für Homosexuelle?", so Jenewein. (apa)
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