Wiener Polizei kommt nicht zur Ruhe: Ex-General Horngacher schlägt verbal um sich
- Beteuert Umschuld: "Bin Opfer einer riesigen Intrige"
- "Dutzende Akten und Unterlagen" sollen entlasten

·Polizeichef Stiedl:
'Auch ich habe es satt'
Fotos mit Unterweltlern
"sicher nicht in Ordnung"
·Blaulicht im Rotlicht: Kripo & die Unterwelt
NEWS deckt einen neuen Wr. Polizei-Skandal auf
·Affären bei der Wiener Polizei seit '94
Fall Horngacher lange nicht der einzige Skandal
Weiterer Rundumschlag von Roland Horngacher: Der suspendierte Landespolizeikommandant von Wien hat in einem Interview erneut seine Unschuld beteuert und sich als "Opfer einer riesigen Intrige" bezeichnet. Sein Rechtsbeistand Richard Soyer bestätigte am Abend gegenüber der APA, dass sein Mandant der Zeitung ein Interview gegeben habe und zu einzelnen Gegenständen, die nicht Thema seines laufenden Verfahrens seien, Stellung bezogen habe.
Das Interview führte die "Kronen Zeitung". Dabei ging es hauptsächlich um den Vorwurf, "dass man ihn in die Nähe des Rotlichtmilieus rückt", erklärte Soyer. Zweites Thema sei das "völlig übereilt gegen ihn eingeleitete Amtsenthebungsverfahren, obwohl von Seiten der Staatsanwaltschaft noch gar nicht über eine Einstellung oder Anklage entschieden wurde", sagte der Anwalt.
In dem Bericht der "Krone" heißt es, dass Horngacher Dutzende Akten und Unterlagen präsentiert haben soll, die seine Schuldlosigkeit dokumentieren. Um welche Unterlagen es sich handelt, wollte Soyer nicht kommentieren.
(apa/red)
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