Mitarbeiterbeteiligung als Pension? "Wäre ganz wichtig für Stabilisierung des Systems"
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Bundeskanzler Gusenbauer will die von Vizekanzler Molterer vorgeschlagene Beteiligung der Mitarbeiter am Betriebserfolg als Grundlage für eine Firmenpension der Arbeitnehmer verwenden. "Das hieße, dass Gewinnbeteiligungen der Mitarbeiter nicht sofort ausbezahlt, sondern in einer Pensionskasse bewirtschaftet werden. Das wäre ganz wichtig für die Stabilisierung des Pensionssystems", so Gusenbauer.
Der Bundeskanzler betonte in den "Salzburger Nachrichten", dass es keine Änderungen bei den staatlichen und privaten Pensionsvorsorgen geben werde, aber eine Ergänzung durch ein stärkeres betriebliches Pensionssystem.
Beginnen will Gusenbauer dabei mit einem Anreiz- Modell, dann könne es Teil von Kollektivverträgen werden. "Wenn man es erst einmal so lange hat wie die Schweiz, kann es auch Gesetz werden."
(apa/red)
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