Dienstag, 13. März 2007

Countdown für die Wachauer Marille läuft:
Bald verwandelt sich alles in ein Blütenmeer

  • Nach und nach wird alles rosa-weiß erstrahlen
  • Die richtige Zeit für einen Trip in die schöne Wachau

Der Frühling zieht in der Wachau ein: In wenigen Tagen werden sich die rund 150.000 Marillenbäume nach und nach in ein duftiges rosa-weißes Blütenmeer verwandeln. Das Schauspiel wird etwa zwei Wochen zu bewundern sein. Jetzt ist die beste Zeit um in der Wachau zu Fuß, mit dem Rad oder bei einem Glaserl Wein in Frühlingsstimmung zu kommen.

Rund 150.000 Marillenbäume verwandeln die Wachau jeden Frühling in ein duftiges rosa-weißes Blütenmeer. Beeindruckend zieht sich der Blütenteppich durch die Wachau und dabei besonders an den beiden Ufern zwischen Krems/Mautern und Aggsbach Markt/Rossatz-Arnsdorf, da sich die bezaubernden Bäume dort besonders dicht aneinander reihen. Empfehlenswert ist jetzt auch eine Schiffsreise durch die Wachau oder eine Radtour durch die blühenden Obstgärten entlang der Donau. Neben Marillenblüten sind auch blühende Mandelbäume zu bewundern. In ein paar Wochen beginnen auch Pfirsiche, Kirschen und dann noch Äpfel und Birnen aus ihrem Winterschlaf zu erwachen und tauchen die Landschaft in die prächtigsten Farben und Düfte. Wenn nicht Sturm oder Regen die Blüten verwehen, ist diese Blütenpracht noch bis Anfang April zu bewundern.

Gut schmausen
Bei einer Reise durch die blühende Weltkulturerbe-Landschaft kann man sich aber auch kulinarisch verwöhnen lassen. Derzeit haben 38 gastronomische Betriebe in der Wachau offen, die Köstlichkeiten aus der Region anbieten - die meisten davon in Spitz, Krems, Emmersdorf und Melk. Bei den Heurigen können Weinliebhaber schon die neuen Jahrgänge verkosten.

EU-Schutz für die Wachauer Marille
Wer Marillen, mancherorts auch Aprikosen genannt, aus verschiedenen Regionen probiert, erkennt die Besonderheit der Wachauer Marille sofort: Sie sieht nicht nur hübsch prall aus, sondern schmeckt auch ausnehmend süß, saftig und ausgeprägt nach Marille. Deshalb wurde sie 1996 auch unter dem Namen Wachauer Marille EU-geschützt. Grund für die besondere Qualität der EU-geschützten Wachauer Marille ist das unverwechselbare Klima, der Boden und vor allem das Zusammentreffen verschiedener Klimate mit den damit verbundenen großen Temperaturunterschieden.

13.3.2007 16:07