Zahl der älteren Menschen bis 2050 ver-
dreifacht: Zwei Millarden dann 60 oder älter
- In 43 Jahren 9,2 Mrd. statt 6,7 Mrd. Menschen
- Bevölkerungswachstum in Entwicklungsländern
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Über 70-Jährige gewann Jury mit ihrem Lächeln
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Junge Pärchen hegen
viel zu hohe Erwartungen
·Schlafen im Alter: Wiedererlernen nötig
Nacht für jeden Zweiten über 65 nicht erholsam
Die Zahl der älteren Menschen könnte sich nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) bis 2050 weltweit fast verdreifachen. Zwei Milliarden Menschen wären dann 60 Jahre oder älter, das wäre fast ein Viertel der zu erwartenden Weltbevölkerung, teilte das UN-Büro für Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten mit Hinweis auf seinen jüngsten Bevölkerungsbericht mit. In den kommenden 43 Jahren wird die Menschheit demnach von derzeit 6,7 Milliarden auf 9,2 Milliarden wachsen.
"Buchstäblich das gesamte Bevölkerungswachstum findet in den weniger entwickelten Ländern statt und besonders in der Gruppe der 50 ärmsten Entwicklungsländer", heißt es in dem UN-Bericht. In den reichen Industrieländern werde die Gesamtbevölkerung dagegen unter dem Strich unverändert bleiben, weil die Menschen dort immer weniger Kinder zeugten, dafür aber immer älter würden. Der daraus entstehende Mangel an jungen Arbeitskräften dürfte trotz erschwerter Einreisebedingungen durch internationale Migrationsströme aus armen in reiche Länder ausgeglichen werden.
(apa/red)
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