Mourinho droht erneut Sperre: Chelsea- Trainer soll Schiedsrichter beleidigt haben
- 'Sage dieses Wort 50 Mal im Spiel, 50 Mal im Training'
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Chelsea-Trainer Jose Mourinho droht erneut eine Sperre, weil er einen Schiedsrichter beleidigt haben soll. Der Portugiese war dabei gefilmt worden, wie er in der Halbzeitpause des Pokalspiels gegen Tottenham Hotspur (3:3) den Unparteiischen Mike Riley verbal attackierte. Mourinho erklärte anschließend, er habe die Worte "nicht beleidigend gemeint, auch wenn man sie als Beleidigung verstehen kann". Englischen Medienberichten zufolge soll er Riley auf portugiesisch als "Hurensohn" bezeichnet haben.
Chelsea war gegen die Spurs zur Pause 1:3 zurückgelegen. Am kommenden Montag bestreiten die beiden Londoner Teams das Wiederholungsspiel an der White Hart Lane. Der Sieger zieht ins FA-Cup-Halbfinale ein.
"Ich sage dieses Wort 50 Mal während eines Spiels und 50 Mal im Training", rechtfertigte sich Mourinho nach dem Spiel auf der Pressekonferenz: "Ich sage es zu meinen Spielern und zu mir selbst, wenn ich unzufrieden bin. Und in der Halbzeitpause war ich unzufrieden, weil wir zu dem Zeitpunkt ausgeschieden waren."
Wenn Riley den Zwischenfall im Spielbericht erwähnt, drohen Ermittlungen und eine Sperre des englischen Fußballverbands FA. Mourinho war 2005 nach verbalen Entgleisungen gegenüber dem schwedischen Schiedsrichter Anders Frisk von der UEFA bereits wegen "unhöflichen Verhaltens" für zwei Champions-League-Spiele gesperrt worden.
(apa/red)
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