Titelverteidiger weiter: Tormann Palop
rettet FC Sevilla vor dem Aus im UEFA-Cup
- Newcastle ausgeschieden, Espanyol & Benfica weiter
- PLUS: Zwei deutsche Klubs stehen im Viertelfinale!
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Der FC Sevilla steht im Viertelfinale des UEFA- Cups. Die Spanier mussten bei Schachtjor Donezk nach einem 2:2 in die Verlängerung, setzten sich schließlich aber mit dem Gesamtscore von 5:4 durch. Weiter ist auch Alkmaar nach einem 2:0-Sieg gegen Newcastle. Benfica Lissabon schlug Paris St. Germain 3:1, Espanyol Barcelona setzte sich mit einem 4:0 soverän gegen Maccabi Haifa durch.
Tormann Andres Palop hat den FC Sevilla mit seinem Kopfball- Treffer in der 94. Minute im Achtelfinale bei Schachtjor Donezk vor dem Aus bewahrt. In den letzten Sekunden traf der Keeper zum 2:2 und rettete den Titelverteidiger in die Verlängerung. Uruguays Nationalspieler Ernesto Chevanton (106.) erzielte in dem Fußball-Krimi Sevillas Siegestor zum 3:2-Endstand.
Für eine Überraschung sorgte der niederländische Ehrendivisionär AZ Alkmaar gegen Newcastle United. Dank der Tore von Shota Arveladze (14.) und Danny Koevermans (56.) gewann Alkmaar mit 2:0 und machte die 2:4-Niederlage aus dem Hinspiel in England wett.
Espanyol und Benfica weiter
Mit Espanyol Barcelona schaffte auch ein dritter spanischer Klub den Sprung ins Viertelfinale. Ivan de la Pena (53.), Raul Tamudo Montero (59.), Luis Garcia (61.) und Walter Pandiani (93.) schossen die Treffer zum 4:0 gegen Maccabi Haifa. Im Hinspiel hatte es noch ein 0:0 gegeben.
Benfica Lissabon musste gegen Paris St. Germain lange zittern. Die Portugiesen gingen durch Treffer von Simao (12.) und Petit (27.) schnell mit 2:0 in Führung, mussten aber noch vor der Pause Pauletas Anschlusstreffer (32.) hinnehmen. Kapitän Simao verhinderte mit einem verwandelten Foulelfmeter (88.) zum 3:1-Endstand die Verlängerung nach dem 1:2 im Hinspiel.
Deutsche Klubs im Viertelfinale
Erstmals seit 1995 ist Deutschland wieder mit zwei Teams im UEFA-Cup-Viertelfinale vertreten. Bayer Leverkusen und Werder Bremen schafften in souveräner Manier den Einzug in die Runde der besten Acht. Die Hanseaten siegten gegen Celta de Vigo 2:0 (0:0), Leverkusen drehte beim 3:0 (1:0) gegen RC Lens einen Rückstand aus dem Hinspiel um.
Den Aufstieg die Runde der besten Acht geschafft haben auch Osasuna, das die Glasgow Rangers 1:0 (0:0) besiegte, und Tottenham Hotspur. Die "Spurs" verlängerten mit einem 3:2 (2:1) gegen den SC Braga ihre imposante Erfolgsserie: In dieser UEFA-Cup-Saison sind die Londoner in acht Spielen achtmal als Sieger vom Platz gegangen.
Schwache 1. Hälfte in Bremen
Werder enttäuschte 35.000 Zuschauer im Weser-Stadion mit einer schwachen ersten Spielhälfte. Erst die Einwechslung des 18-jährigen Kevin Schindler nach der Pause bereitete den Weg zum Erfolg. Mit seiner zweiten Aktion bereitete Schindler den abseitsverdächtigen Führungstreffer durch Hugo Almeida (48.) vor. Der Stürmer hatte bereits beim 1:0 im Hinspiel das entscheidende Tor erzielt.
Nur drei Minuten später hatte Werder großes Glück, als Schiedsrichter Stefano Farina beim vermeintlichen Ausgleich von Perera auf Abseits entschied. Das 2:0 durch Clemens Fritz (61.) machte den ersten Einzug der Bremer in ein europäisches Viertelfinale seit sieben Jahren schließlich perfekt.
Leverkusen souverän gegen Franzosen
Schon zuvor hatte Leverkusen beim 3:0 gegen den französischen Tabellenzweiten Lens überzeugt. Andrej Woronin (36.), Sergej Barbarez (55.) und Juan (70.) machten den 1:2-Rückstand nach dem Hinspiel wett. Die Franzosen kamen kaum gefährlich vor das Tor, bei der größten Chance durch Olivier Monterrubio zeigte sich Bayer-Torhüter Rene Adler auf dem Posten.
Rangers scheitern an Osasuna
Die Glasgow Rangers verpassten mit der 0:1-Niederlage in Pamplona die Chance, das Finale im "heimatlichen" Hampden-Park von Glasgow am 16. Mai zu bestreiten. Der Kameruner Pierre Webo erzielte in der 71. Minute den entscheidenden Treffer, das Hinspiel in Schottland hatte 1:1 geendet. Ex-Austrianer Filip Sebo spielte bei den Rangers bis zur 64. Minute, Torgefahr ging von dem Slowaken aber keine aus.
Berbatow Matchwinner für Hotspurs
Der Bulgare Dimitar Berbatow erwies sich in London wieder einmal als Matchwinner für die Hotspurs. Nach dem 1:0 für Braga durch ein Eigentor von Huddlestone (24.) drehte der Stürmer die Partie im Alleingang noch vor der Pause (28., 42.). Nach dem Seitenwechsel machten es die Portugiesen, die schon im Hinspiel 2:3 verloren hatten, durch Andrade (61.) noch einmal spannend. Malbranque (76.) stellte den Vorsprung jedoch wieder her.
(apa/red)
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