"Klarer Fall von Wettbewerbsverzerrung": Bei Abstieg will Altach vor Gericht ziehen!
- Als Reaktion auf Grazer Chaos bei Sturm und GAK
- Bundesliga-Vorstand gibt keinen Kommentar ab
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Der österreichischen Fußball-Bundesliga könnte nach dem Ende der laufenden Saison im Zusammenhang mit den Konkursen der Grazer Vereine GAK und SK Sturm ein juristisches Nachspiel drohen. Wie Altach-Präsident Werner Gunz sagte, wird sein Klub Klage einreichen, sollten die Vorarlberger das Spieljahr auf dem letzten Platz abschließen.
"Es ist ein klarer Fall von Wettbewerbsverzerrung, was sich in Graz abspielt. Wir werden im Falle, dass wir als Schlusslicht die Meisterschaft beenden, gerichtliche Schritte einleiten und so um unseren Klassenerhalt kämpfen. Um es klarzustellen: Wir gehen nicht gegen GAK oder Sturm vor", wurde Gunz in der "Kronen Zeitung"zitiert.
Aufsteiger Altach verlor seine drei bisherigen Frühjahrspartien und rutschte dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Die Vorarlberger liegen einen Zähler vor Schlusslicht Sturm und punktegleich mit dem Tabellen-Achten GAK.
Bundesliga-Vorstand Georg Pangl wollte sich zu den Klagsdrohungen von Altach-Präsident Werner Gunz nicht äußern: "Ich gebe dazu derzeit keinen Kommentar ab", erklärte der Burgenländer.
"Wollen sportlich Klassenerhalt schaffen"
Altach-Präsident Werner Gunz hatte auch in der "Neuen Vorarlberger Tageszeitung" keinen Zweifel daran gelassen, dass er im Falle eines Abstiegs eine Klage einbringt. "Auf jeden Fall, ja! Das gilt auch für die sieben anderen Klubs", wurde Gunz zitiert. Demnach herrsche von Mattersburg bis Tirol großer Unmut über die Wettbewerbsverzerrung.
Gunz rechnet aber mit einer Reaktion der Bundesliga in seinem Sinne. "Die Bundesliga kann sich gar nicht mehr erlauben, nicht zu handeln. Mittlerweile ist der Unmut bei den Klubs, bei Medien und den Fans so groß, dass die Bundesliga handeln muss", sagte der Klub-Boss und ergänzte: "Wir wollen sportlich den Klassenerhalt schaffen." (apa/red)
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