Samstag, 17. März 2007

Folgen des Sturzes in Tarvis: Götschl unterzog sich Operation am rechten Bein

  • Eingriff gut verlaufen, Speed-Queen braucht Krücken

Ski-Rennläuferin Renate Götschl ist in Schruns von Dr. Christian Schenk am rechten Bein operiert worden. Die Gewinnerin der kleinen Kristallkugeln der Weltcupsaison 2006/2007 in Abfahrt und Super G laborierte an den Folgen des Sturzes im Abfahrtstraining in Tarvis am 1. März, bei dem sie sich einen Bruch des äußeren Schienbeinkopfes und eine Knorpelabsplitterung zugezogen hatte.

Die Operation ist gut verlaufen, Götschl muss nun Ruhe geben und eine Zeit lang auf Krücken gehen, vermutlich auch auf dem Empfang ihr zu Ehren am 31. März in Obdach. "Aber Anfang Mai sollte alles ausgeheilt sein", sagte die 31-Jährige, die voraussichtlich noch zumindest eine Saison im Weltcup anhängen wird.

Götschl hat mit diesen Verletzungen noch unglaubliche fünf Weltcuprennen in Tarvis, Zwiesel und Lenzerheide bestritten - höchst erfolgreich zudem. Einen Super G (Tarvis) und eine Abfahrt (Lenzerheide) gewann sie, in einer Abfahrt wurde sie Zweite (Tarvis), den Riesentorlauf in Zwiesel beendete sie auf Platz 30 und im Super G auf der Lenzerheide brach sie das Rennen ab, nachdem ein Stein ihren Ski demoliert hatte.

"Ich habe die ganze Zeit gespürt, dass etwas nicht in Ordnung ist und bin mit Schmerzmitteln gefahren. Auf Laufen und Radfahren habe ich weitgehend verzichtet. Ich habe die Zähne zusammengebissen, denn es waren doch noch sehr schwierige Abfahrten dabei", sagte die zähe Steirerin.

(apa/red)

17.3.2007 19:51