Schwarze Saison für Hermann Maier: Kein einziger Sieg im vergangenen Weltcup-Jahr
- Rätselraten um Karriere-Ende: "Alles ist möglich"
- Nur ein Podestplatz für den Salzburger im WM-Winter
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Für Hermann Maier ist mit dem Ausfall im Riesentorlauf auf der Lenzerheide die Weltcup-Saison 2006/2007 sieglos zu Ende gegangen. Ob der 34-jährige Ski-Superstar im kommenden Winter weiterfährt, ließ Maier auch in der Schweiz offen. "Wie heißt es so schön in der Lotto-Werbung? Alles ist möglich", sagte der Salzburger in einem Interview auf die Frage, wie wahrscheinlich eine Fortsetzung seiner Karriere sei.
Streng genommen ist Maier erstmals überhaupt in seiner Karriere sieglos geblieben. Denn passiert ist das dem mit 53 Weltcup-Siegen erfolgreichsten aktiven Rennläufer im Alpinzirkus bisher nur in seiner ersten Weltcup-Saison 1995/1996, in der er allerdings nur drei Weltcup-Rennen bestritt und sonst im Europacup unterwegs war. In der Saison 2001/2002 hatte Maier wegen seines Motorrad-Unfalls im August davor bekanntlich überhaupt kein Rennen bestritten.
Im aktuellen Winter hat Maier mit Platz drei im Dezember im Super G von Hinterstoder gerade einen Podestplatz geschafft. Dafür war der "Herminator" ausreichend von Material- und gesundheitlichen Problemen eingeholt worden. So zog er sich beim Einfahren in Hinterstoder eine Schulterluxation zu, bei der WM in Aare im Februar fror ihm eine große Zehe ab. "Nach der Schulterverletzung ist irgendetwas verloren gegangen", gestand Maier.
Maier wird jetzt eine Pause einlegen, dann wieder Skifahren gehen und danach trachten, wieder das Feuer in ihm zu erwecken. Vor allem, was den Rennlauf betreffe, sagte Maier in der Schweiz, denn am Skifahren prinzipiell habe er natürlich nach wie vor seine Freude. An einer Karriere-Fortsetzung reize ihn vor allem eines: "Gegen die Jungen zu fahren und schneller als sie zu sein."
(apa/red)
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