Raich im Super G nur von Svindal besiegt: Zweikampf im Weltcup immer spannender
- Norweger jetzt nur mehr drei Weltcup-Punkte zurück
- BILDER: Strobl feiert Karriereende mit Mozart-Show
Trost für Miller: US-Boy holt die kleine Kristallkugel
·Fritz Strobl wedelt als Mozart im Super G
Bilder: Fritz The Cat sagt dem Weltcupzirkus Adieu
·BILDER: Starke Fahrt von Raich im Super G!
Lenzerheide: ÖSV-Star nur knapp hinter Svindal
·Svindal siegt bei Abfahrt in Lenzerheide
Macht viele Punkte auf Raich gut. Gruber Dritter
·Weltcup-Resultate der Saison 2008/2009
KLICKEN: Alle Termine und Rennen des Winters
·IHRE MEINUNG: Ski-
Weltcup ist vorbei!
Was sagen Sie zum Abschneiden des ÖSV?
·Ski-Diskussion: Ihre
Meinung ist gefragt!
MITREDEN: Was sagen Sie zum Ski-Weltcup?

Es bleibt weiter spannend: Aksel Lund Svindal hat beim alpinen Weltcup-Finale auf der Lenzerheide mit Abfahrts- und Super-G-Sieg bewiesen, dass er seine letzten Kraftreserven für den Gesamtweltcup auspackt. Benjamin Raich hielt mit einem starken zweiten Platz im Super G (+0,13 Sek.) aber eindrucksvoll dagegen. Der Pitztaler führt vor dem Riesentorlauf und dem Slalom nur noch mit drei Punkten vor dem Norweger, der Schweizer Didier Cuche ist mit dem sechsten Tagesrang nun wohl aus dem Rennen, ihm fehlen auf Raich 107 Punkte und im Slalom hat er keine Punktchance.
Hinter dem Kanadier Erik Guay (+0,35) landete der US-Amerikaner Bode Miller ex aequo mit dem Liechtensteiner Marco Büchel (+0,39) auf dem vierten Rang, Miller sicherte sich damit die kleine Kristallkugel. "Es war ein eigenartiges Jahr, es ist nicht normal, dass man mit 300 Punkten einen Weltcup holt. Es wäre schade, wenn sie den Super G streichen würden", sprach Miller, der bei der WM in Aare leer ausgegangen war.
Strobl-Rücktritt als Show-Einlage
Das Rennen war gekennzeichnet vom Rücktritt des Österreichers Fritz Strobl. Der 34-jährige Abfahrts-Olympiasieger von 2002 ging inspiriert von seinem Song "Genie auf Ski", mit dem er bereits auf Platz zwei der österreichischen Charts liegt, im Mozart-Outfit an den Start, legte mehrere Stopps auf der Piste ein, umarmte Fis-Renndirektor Günter Hujara, klatschte mit den Trainern ab und wurde im Ziel u.a. von seinem Teamkollegen Michael Walchhofer auf den Schultern und später einer Sänfte getragen.
Danach gab der allseits beliebte und geschätzte Kärntner offiziell seinen Rücktritt bekannt. "Das ist der größte Tag heute für mich, schon beim Sesselliftfahren sind so viele Emotionen frei geworden, weil ich wusste, dass es jetzt zu Ende geht." Strobl wurde zwar zunächst in den offiziellen Ergebnissen als 23. geführt, wurde letztlich wegen eines Ausrüstungs-Verstoßes aber natürlich disqualifiziert.
Raich-Nerven halten
Für Benjamin Raich war Platz zwei, seinem besten Super-G-Resultat in dieser Saison und der Einstellung des besten Karriereergebnisses aus dem Jahr 2005, in diesem äußerst schwierigen Rennen fast wie ein Sieg: "Es wird sich am Sonntag herausstellen, ob es einer der wichtigsten zweiten Plätze meiner Karriere war. Es war mit klar, dass der Aksel sehr gut sein wird, er hat mich ein bisserl übertroffen. Nach wie vor ist es sehr eng." Der Pitztaler wäre nicht unfroh, wenn die Entscheidung schon gefallen wäre. "Ich will die große Kugel holen, aber zwei andere auch."
Der 24-jährige Svindal, der mit den Siegen in Abfahrt und Super G in den Speed-Bewerben mit 200 Punkten in der Finalwoche das Optimum herausgeholt hat, meinte: "Ich kann jetzt über den Sieg nicht enttäuscht sein, bloß weil der Benni Zweiter ist. Jetzt wird er nur noch sehr schwer einzuholen."
Streitberger zweitbester Österreicher
Zweitbester Österreicher im letzten Super G der Saison wurde Georg Streitberger als Siebenter vor Christoph Gruber und Matthias Lanzinger. Hans Grugger landete auf Rang 11, Hermann Maier auf 12 und Mario Scheiber auf 13. Hannes Reichelt, der wie Michael Walchhofer ausschied, brach das Rennen ab, nachdem sich eine Torstange um seinen Körper gewickelt und an den Hals geschlagen hatte: "Mir ist dann schwarz vor Augen geworden. Das sollte ich mir abgewöhnen", bewies der Salzburger Humor.
| Endergebnis: Super G der Herren in Lenzerheide | |||||
| 1. | Aksel Lund Svindal | NOR | 1:17,94 | ||
| 2. | Benjamin Raich | AUT | 1:18,07 | +0,13 | +3,31 m |
| 3. | Erik Guay | CAN | 1:18,29 | +0,35 | +8,89 m |
| 4. | Bode Miller | USA | 1:18,33 | +0,39 | +9,9 m |
| . | Marco Büchel | LIE | 1:18,33 | +0,39 | +9,9 m |
| 6. | Didier Cuche | SUI | 1:18,46 | +0,52 | +13,18 m |
| 7. | Georg Streitberger | AUT | 1:18,62 | +0,68 | +17,2 m |
| 8. | Christoph Gruber | AUT | 1:18,71 | +0,77 | +19,46 m |
| 9. | Matthias Lanzinger | AUT | 1:18,80 | +0,86 | +21,71 m |
| 10. | Francois Bourque | CAN | 1:19,09 | +1,15 | +28,92 m |
| 11. | Hans Grugger | AUT | 1:19,32 | +1,38 | +34,6 m |
| 12. | Hermann Maier | AUT | 1:19,36 | +1,42 | +35,59 m |
| 13. | Mario Scheiber | AUT | 1:19,39 | +1,45 | +36,33 m |
| 14. | Didier Defago | SUI | 1:19,48 | +1,54 | +38,54 m |
| 15. | John Kucera | CAN | 1:19,50 | +1,56 | +39,03 m |
| 16. | Peter Fill | ITA | 1:19,66 | +1,72 | +42,95 m |
| 17. | Steven Nyman | USA | 1:19,96 | +2,02 | +50,25 m |
| 18. | Stephan Keppler | GER | 1:20,14 | +2,20 | +54,6 m |
| 19. | Silvan Zurbriggen | SUI | 1:20,19 | +2,25 | +55,81 m |
| 20. | Antoine Deneriaz | FRA | 1:20,20 | +2,26 | +56,05 m |
| 21. | Patrik Järbyn | SWE | 1:20,33 | +2,39 | +59,18 m |
| 22. | Beat Feuz | SUI | 1:21,59 | +3,65 | +88,98 m |
| 23. | Fritz Strobl | AUT | 2:10,16 | +52,22 | +797,98 m |
Ausgeschieden u.a.:
Hannes Reichelt (AUT), Marc Berthod (SUI), Michael Walchhofer (AUT), Ted Ligety (USA)
Anmerkung: Punkte nur für die Top-15
(apa/red)
Bundesliga-Lizenz17:47
LASK muss absteigenTraditionsverein verliert Bundesligalizenz und muss hinunter in die Regionalliga
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
