Sonntag, 18. März 2007

Aufstiegschancen praktisch dahin: Hypo NÖ kassiert in Aalborg peinliche 24:34-Pleite

  • Südstädterinnen ideenlos, müde, abschlussschwach
  • Generalsekretär Berger: "Eine einzige Katastrophe"

Hypo Niederösterreich hat im Viertelfinalhinspiel der Handball-Champions-League der Frauen in Aalborg eine bittere 24:34-Niederlage hinnehmen müssen. Dem Team von Coach Ryan Zinglersen droht damit genauso wie im Viertelfinale des Vorjahrs, wo das Team allerdings erst im Rückspiel vor eigenem Publikum den Aufstieg verspielt hatte, gegen die Däninnen das Aus.

Hypo wirkte ideenlos, müde sowie abschlussschwach und lag schon nach 15 Minuten aussichtslos mit 2:12 zurück. Bis zur Pause schafften die Hypo-Girls, bei denen Alexandra Nascimento (6 Tore), Ausra Fridrikas (5) und Sun Hee Han (4) die Topwerferinnen waren, den Rückstand zumindest auf sieben Tore zu verringern (11:18). In der zweiten Hälfte stellten die von 5.000 Fans in der ausverkauften Halle in Aalborg angetriebenen Däninnen bis zur Schlusssirene allerdings den Zehn-Tore-Vorsprung wieder her. "Es war eine einzige Katastrophe", machte Generalsekretär und Pressesprecher Geri Berger deutlich.

Im Rückspiel am Freitag in der Südstadt (20:15 Uhr) ist jetzt eine Sonderleistung vonnöten, um die Sensation vielleicht doch noch zu schaffen und einen weiteren Schritt in Richtung neunten Champions- League-Titel zu machen. "Wir müssen irgendetwas versuchen", sagte Berger. Zinglersen und Manager Gunnar Prokop verließen sichtlich sauer und wortlos die Halle. "Mit so etwas hat nach den guten Leistungen in der bisherigen Champions League niemand gerechnet", so Berger.

(apa/red)

18.3.2007 15:51