Nach Kampf gegen starke Kusnezowa:
Bammer im Indian-Wells-Semifinale out!
- Österreicherin fightete 2:39 Stunden lang ums Finale
- Trotzdem wird sie nun erstmals unter Top 30 geführt

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Der Traumlauf der Oberösterreicherin Sybille Bammer in Indian Wells hat im Halbfinale gegen Swetlana Kusnezowa ein Ende gefunden. Der als Nummer zwei gesetzten Russin unterlag Bammer in drei Sätzen 7:6 (5),4:6,1:6. Kusnezowa wird durch den Einzug in das Finale in der am Montag erscheinenden Weltrangliste erstmals unter die Top-3 vorstoßen. Bammer wird nach Indian Wells unter den besten 30 Spielerinnen rangieren.
"Es war ein großartiges Turnier für mich", sagte Bammer, die sich auch in ihrem ersten Halbfinale bei einem Tier-I-Turnier stark präsentierte. Den ersten Satz entschied die Ottensheimerin nach 72 Minuten für sich. Dabei hatte Bammer beim Stand von 6:5 schon auf den Satzgewinn serviert, vergab aber vier Chancen und musste ins Tiebreak gehen. Nach drei weiteren Satzbällen verwandelte sie schließlich erst den achten zum Satzgewinn.
"Ich habe im ersten Satz einige Doppelfehler gemacht, nicht wirklich mein Spiel gespielt", meinte die 26-jährige Mutter, die an ihre starke Serviceleistung in den vorangegangenen Partien nicht anschließen konnte. Im zweiten Durchgang reichte Kusnezowa ein Break im fünften Spiel zum Ausgleich. Der Entscheidungssatz war dann eine klare Angelegenheit für die US-Open-Siegerin von 2004. Im Finale trifft Kusnezowa am Samstag auf die Slowakin Daniela Hantuchova, die sich in drei Sätzen (7:5,4:6,6:1) gegen die Chinesin Na Li durchsetzte.
Bammer ließ sich die Freude über ihren Durchmarsch in Indian Wells dennoch nicht nehmen. "Das ist der größte Erfolg in meiner Karriere", schwärmte Bammer, die im Februar ihren ersten WTA-Turniersieg in Pattaya gefeiert hat und heuer die bisher einzige Spielerin ist, die gegen die Australian-Open-Siegerin Serena Williams die Oberhand behalten hat. (apa/red)
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