Donnerstag, 15. März 2007

"Es war ein schrecklicher Abend für die
Stadt": Vier Tote bei Schießerei in New York

  • Verrückter tötet Pizza-Bäcker und zwei Polizisten
  • Täter später von Polizei gestellt und erschossen

Ein schwer bewaffneter Mann hat im New Yorker Greenwich Village zwei Hilfspolizisten und den Angestellten einer Pizzeria erschossen. Bürgermeister Michael Bloomberg erklärte, der Mann habe zunächst in dem Restaurant seine Bestellung aufgegeben und dann dem Angestellten 15 Mal in den Rücken geschossen. Zwei Hilfspolizisten verfolgten den Schützen, bis er seine Waffe gegen sie richtete und auch sie tötete. Der Täter sei von regulären Polizisten gestellt und erschossen worden.

"Es war ein schrecklicher Abend für die New Yorker Polizei und für die Stadt", sagte Bloomberg. Zwei Männer, die freiwillig für mehr Sicherheit auf den Straßen gesorgt hätten, hätten dabei ihr Leben verloren. Die Hilfspolizisten in New York sind Freiwillige, die zwar eine Uniform tragen, aber nicht bewaffnet sind. Der Schütze trug einen falschen Bart und hatte zwei Handfeuerwaffen sowie 100 Schuss Munition bei sich. Über den Hintergrund der Tat wurde nichts bekannt.

Augenzeugen in der Straße mit zahlreichen Gaststätten in der Nähe der New Yorker Universität berichteten, die Schießerei habe etwa fünf Minuten gedauert. Für eine Sekunde habe er sich wie im Krieg gefühlt, sagte Josh Drimmer, der sich zum Zeitpunkt der Tat in einer Bar aufhielt. Die Polizei sperrte nach dem Zwischenfall mehrere Straßen ab und eskortierte Anwohner in ihre Häuser.

(apa/red)

15.3.2007 10:01