Ehemann HIV-positiv: Inderin zündete
Sohn und sich selbst aus Verzweiflung an
- Zweijähriger Bub erlag seinen schweren Verletzungen
- HIV-positive Menschen in Indien häuft geächtet
Ein 24 Jahre alte Inderin hat ihren zwei Jahre alten Sohn und sich selbst mit Kerosin übergossen und angezündet. Der Bub erlag noch seinen schweren Verletzungen. Die lebensgefährlich verletzte Frau wurde in eine Klinik in Surat im westindischen Bundesstaat Gujarat gebracht, berichtete die Nachrichtenagentur PTI. Die Frau hatte sich zu der Verzweiflungstat entschlossen, nachdem sie erfahren hatte, dass ihr Mann HIV-positiv ist.
HIV-positiv getestete Menschen werden in Indien häufig am Arbeitsplatz und auch in der Familie geächtet. Erst im Februar war eine Frau im ostindischen Bundesstaat Orissa von ihren Verwandten totgeschlagen worden, weil sie Aids-infiziert war. (apa/red)
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