Nach scharfen Angriffen: Hamas verbittet sich Einmischung von Al Kaida-Netzwerk
- Khalil Abu Laila: "Haben Palästina nicht aufgegeben"
- Mekka-Abkommen sollte 'palästinensisches Blut retten'
·Olmert und Abbas:
"Dialog fortsetzen"
Palästinenser sprechen von 'schwierigem Treffen'
·Israel: Kinder als Schutzschild benutzt?
Zeuge: Bei Armee-Razzia
in Palästinenser-Stadt
Ein ranghohes Mitglied der palästinensischen Hamas-Bewegung hat scharfe Angriffe der "Nummer Zwei" an der Spitze des Terrornetzwerks Al-Kaida, Ayman al-Zawahiri, zurückgewiesen. "Hamas hat Palästina nicht aufgegeben. Als wir die Mekka-Vereinbarung (mit der Fatah) unterzeichneten, wollten wir palästinensisches Blut retten", erklärte Khalil Abu Laila vor Journalisten in Gaza. Zawahiri hatte Hamas in einer Videobotschaft beschimpft. Die Bewegung habe "Palästina verkauft", um an der Macht zu bleiben.
Der Ägypter kritisierte die Vereinbarung von Mekka, in der sich Hamas und Fatah im Februar unter saudiarabischer Schirmherrschaft auf die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit geeinigt hatten. "Hamas regiert seit einem Jahr, hat aber die palästinenischen Grundsätze gewahrt", sagte Abu Laila.
Ein Treffen zwischen Präsident Mahmoud Abbas (Fatah) und dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert bezeichnete er als Misserfolg: "Olmert will der Welt vorgaukeln, dass er in der palästinensischen Frage Fortschritte mache, aber dies ist ein durchsichtiges Spiel." (apa)
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