Waldbrand in Kalifornien verbreitet sich rasend schnell: Mehr als 500 Häuser geräumt
- Zwei Feuerwehrmänner bei Löscharbeiten verletzt
- Auslöser war offenbar brennendes Fahrzeug
Angefacht von kräftigen Windböen wütet im Süden des US-Bundesstaats Kaliforniens ein rasch um sich greifender Waldbrand. Das Feuer bei Los Angeles erfasste eine Fläche von über 1.000 Hektar. Über 500 Häuser mussten geräumt werden, wie die Feuerwehr des Kreises Orange mitteilte. An den Löscharbeiten beteiligten sich mehr als 800 Feuerwehrmänner, zwei erlitten leichte Verletzungen.
Wie der US-Sender CNN berichtete, hatte sich das Feuer bei trockener Hitze von über 30 Grad Celsius und heftigen Winden schnell ausgebreitet. Ein am Straßenrand abgestelltes Fahrzeug, das absichtlich angezündet oder versehentlich in Brand geraten war, soll nach Angaben der Behörden das Buschfeuer ausgelöst haben. Das betroffene Gebiet in den Bergen Südkaliforniens hat unter einer längeren Trockenperiode gelitten. Die Waldbrandgefahr ist deshalb besonders groß. Feuerwehrchef Ed Fleming sprach von einem sehr gefährlichen Einsatz.
Im Dezember hatte ein Flammenmeer nördlich von Los Angeles zeitweise bis zu 3.000 Menschen und ihre Häuser bedroht. Mehr als 1.600 Hektar Land und einige Gebäude fielen dem Feuer zum Opfer. (apa/red)
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