Nach Drohvideo von Islamisten: FPÖ-Chef Strache sieht eine Bedrohung Österreichs
- Land sei zur Zielscheibe von Extremisten geworden
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Sicherheitskonferenz im Zeichen von Anschlägen
FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache übte in einer Pressekonferenz im Zusammenhang mit der Anschlagsdrohung islamistischer Extremisten scharfe Kritik an der Regierung. Die Videobotschaft sei nicht so harmlos, wie man glauben machen wolle. Österreich sei zur "Zielscheibe von islamistischen Extremisten" geworden, "die auf Kriegsfuß mit unserer Kultur" seien, sagte Strache und bekräftigte seine Forderung nach Abzug der österreichischen Soldaten aus Afghanistan.
Die Anschlagsdrohung richte sich nicht nur gegen die vier österreichischen Soldaten in Afghanistan, sondern gegen die gesamte Bevölkerung und solle daher nicht verharmlost werden, in Deutschland würde sie nämlich ernst genommen, so Strache. Es gebe auch in Österreich terroristische Netzwerke, kritisierte Strache das "Herunterspielen" der Gefahr durch Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Innenminister Günther Platter, den er als "völlig unfähig" bezeichnete. Die Regierung lege eine "Vogel-Strauß-Mentalität" an den Tag: "Die Terroristen werden uns eh nichts tun, weil wir sind so lieb in Österreich."
Die FPÖ habe schon immer vor dieser Gefahr gewarnt, sei mit ihrer Kritik aber "ein einsamer Rufer in der Wüste" gewesen, kritisierte Strache und forderte den Abzug der österreichischen Soldaten aus Afghanistan: "Die haben dort nichts verloren." Aus diesem Grund lehne die FPÖ auch die EU-Verfassung ab. Strache stellte gleichzeitig einen Zusammenhang mit der Zuwanderungspolitik her und forderte erneut die Ausweisung von Hasspredigern. (apa/red)
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