Montag, 12. März 2007

Polizei gibt Entwarnung nach Bombenalarm in Wels: "Rohrbombe" war eine Attrappe!

  • Drähte und Batterie: Kein Sprengstoff in der "Bombe"
  • Haustechniker fand den verdächtigen Gegenstand

Entwarnung nach dem Bombenalarm in Wels: Nach mehreren Stunden hat sich die "Rohrbombe" in der Tiefgarage einer Banl als Atrappe herausgestellt. Das fand der Entminungsdienst des Innenministeriums bei einer Untersuchung heraus.

Der verdächtige Gegenstand wurde von einem Haustechniker gefunden. Es handelte sich um ein Rohr mit Drähten und einer Batterie. Aus den Schriftzeichen auf einem sehr kleinen Zettel konnte die Forderung nach einer Amnestie für Mitglieder der deutschen Roten Armee Fraktion (RAF) abgelesen werden. Die Polizei Wels musste den Fund aus Sicherheitsgründen zunächst sehr ernst nehmen. Sie sperrte das Areal weitläufig ab. Ein Großaufgebot an Beamten war dazu in der Innenstadt im Einsatz.

Dann traf der Entminungsdienst des Innenministerium ein. Er entschied, dass eine Entschärfung am Fundort notwendig sei und machte sich an die Arbeit. Gegen 17.00 Uhr gab er Entwarnung: Das Rohr enthielt keinen Sprengstoff. Danach wurden die Absperrungen wieder aufgehoben. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, um jene Person auszuforschen, die die Attrappe gebaut und am Fundort platziert hat.

(apa/red)

12.3.2007 21:03