Bei Linz beginnt's: Erster "Meister Adebar" des Jahres 2007 ist ein Oberösterreicher!
- Österreichs Störche wählen Ostroute via Israel
·"Meister Adebar" im Burgenland gelandet!
Erster Storch '07 wählte Podersdorf als Brutplatz
Oberösterreich hat laut der Vogelschutzorganisation BirdLife den Wettkampf um die erste Storchensichtung gewonnen. In Saxen wurde am 26. Februar der erste Adebar gesehen. Mittlerweile sind auch in den anderen Bundesländern vereinzelte Störche gelandet. Die Ornithologen von BirdLife erwarten, dass die Hauptmasse der Vögel bis Mitte April in den Brutgebieten in Österreich ankommen wird.
Wann die Tiere landen, ist weniger vom hiesigen Wetter als vielmehr von den Bedingungen während des Zuges abhängig. Regen und Kälte verzögert die Wanderung. Je später die Tiere ankommen, desto geringer ist die Chance für die Jungen, bis zum herbstlichen Zug fit zu sein.
Für ihren Weg aus den Winterquartieren in Afrika schlagen die Vögel verschiedene Wege ein. Die so genannten Weststörche ziehen über die Meeresenge von Gibraltar in Richtung Spanien und Frankreich. Die Oststörche, zu denen auch die österreichischen Vögel gehören, nehmen den Weg über den afrikanischen Graben, den Sinai, Israel und die Türkei.
Dass die Vögel dabei das offene Meer meiden und weite Umweg in Kauf nehmen, hat gute Gründe. Sie legen nämlich einen guten Teil der Strecke im Segelflug zurück, dabei nutzen sie Aufwinde, die hauptsächlich über Landmassen entstehen.
Die Gründe für die spätsommerliche Rückwanderung der Störche in den Süden liegen auf der Hand. In Afrika finden die Tiere mehr Nahrung als im verschneiten Europa. Dass sie großteils im Frühjahr und Sommer zum Brüten nach Europa wandern, liegt daran, dass die Konkurrenz um Nahrung und Brutmöglichkeiten in Afrika sehr stark ist.
2005 und 2006 waren mit jeweils gezählten 314 Brutpaaren eher bescheidene Storchenjahre. Zum Vergleich, 2004 waren es 395. (APA)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
