Pröll-Vorschlag abgelehnt: Gusenbauer
gegen neue Steuern im Straßenverkehr
- Kanzler: Einführung von Kerosinsteuer wäre besser
- Fernreise-Verzicht könnte auch Österreich schaden
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für "CO2-Schleudern"
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Bundeskanzler Gusenbauer hat sich in der "Pressestunde" gegen neue Steuern im Straßenverkehr zur Stärkung des Klimaschutzes ausgesprochen: "Wir brauchen keine neuen Steuern." Umweltminister Pröll hatte sich für eine Art CO2-Steuer ausgesprochen, welche die Belohnung schadstoffarmer Autos vorsieht und "Stinker" bestraft.
Eher skeptisch äußerte sich Gusenbauer neuerlich zur Aussage von Pröll, wonach man besser auf Fernreisen verzichten und stattdessen in Österreich Urlaub machen sollte. Der Kanzler verwies darauf, dass Österreich ein großes Tourismus-Land sei und entsprechend leiden würde, sollten auch andere Länder auf solche Ideen kommen. Er sei dagegen die Mobilität einzuschränken. Besser wäre es aus Sicht des SPÖ-Chefs beispielsweise, die Kerosinsteuer einzuführen. Das wäre auch wettbewerbsneutral, da es alle Fluglinien gleichermaßen betreffen würde. (apa/red)
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