Wegen Brandgefahr: Chrysler muss fast 500.000 Geländewagen zurückrufen
- Berichte über dutzende Fälle von Bränden
- Zwei Jeep-Fahrer in USA erlitten Verbrennungen

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Der US-Autohersteller Chrysler ruft nach Berichten über Brände bei schweren Geländewagen knapp 500.000 Autos zurück. Die angeschlagene US-Tochter von DaimlerChrysler erklärte, sie habe Berichte über Dutzende von Fällen erhalten, in denen ein Geländewagen vom Typ Dodge Durango oder Jeep Liberty Feuer gefangen habe. Nun würden insgesamt fast 480.000 Autos dieser Typen zurückgerufen.
Eine Chrysler-Sprecherin sagte, beim Dodge Durango seien 66 Brandfälle gemeldet worden, beim Jeep Liberty zwölf Brände. In zwei Fällen hätten Jeep-Fahrer kleinere Verbrennungen erlitten, nachdem wegen eines Ventilators der Klimaanlage Feuer ausgebrochen sei. In Durango-Geländewagen sei niemand verletzt worden. Verkehrsunfälle habe es wegen der Brände nicht gegeben. Die US- Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte wegen der Brandfälle im vergangenen Jahr eine Sicherheitsuntersuchung der beiden Modelle eingeleitet.
Außerdem würden die Besitzer von mehr als 10.000 Limousinen des neuen Typs Dodge Avenger aufgefordert, an ihren Fahrzeugen die Türklinken überprüfen zu lassen. (apa/red)
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