Internet und TV unter kirchlicher Kritik: Papst warnt vor "destruktiven Inhalten"
- Sorge über hohe Konzentration elektronischer Medien

·Hirte entdeckt seine Schäfchen im Internet
Fastenbotschaften von US-Kardinal auf YouTube
·Mit SMS-Bibelversen innere Einkehr suchen
Service für besinnliche Nachrichten zur Osterzeit
·"Vater unser ... der du bist" am USB-Stick
Speicher mit "geistlichen"
Infos für junge Steirer
Der Papst hat neulich vor "destruktiven Inhalten" im Fernsehen und im Internet gewarnt. "Es ist offensichtlich, dass was in verschiedenen Formen in den Wohnungen von Millionen von Familien in aller Welt gelangt, destruktiv ist", betonte Benedikt XVI. In einer Ansprache anlässlich der Plenarsitzung des päpstlichen Rates für die soziale Kommunikation warnte der Papst auch vor der Konzentration elektronischer Medien in den Händen weniger multinationaler Gruppen.
"Meine Sorge unterscheidet sich nicht von jenen einer Mutter, eines Vater, oder eines Lehrers", so der Heilige Vater. Die Medien würden die moderne Kultur derart beeinflussen, dass deren Inhalte der Gesellschaft am Herzen liegen sollten. Der Papst hob jedoch auch die Verdienste der Neuen Medien hervor. Diese hätten zur Verbreitung von Kenntnissen beigetragen, die zuvor den Massen unzugänglich waren. Er zitierte ausdrücklich Dokumentarfilme, Tagesschauen, Interviews und Debatten.
Der Papst hob die Pflicht der Medien vor, "Kinder und Jugendliche zur Suche nach der Schönheit, der Wahrheit und des Guten" zu erziehen. Er appellierte an die Leiter der Medienindustrie, stets die menschliche Würde und der Respekt der Familie zu berücksichtigen. (apa)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
