Bringt Apple auch bald "Flash-Books"?
Flash-Speicher sollen Festplatte ersetzen
- Technologie ermöglicht kleinere und sparsame Bauart
- Analysten rechnen mit Einführung im 2. Quartal 2007

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Apple wird nach Einschätzung von Branchenbeobachtern noch in diesem Jahr erstmals einen Laptop mit Flash-Speicher statt einer Festplatte auf den Markt bringen. Damit könnte das Gerät deutlich kleiner und Strom sparender ausfallen als herkömmliche Notebooks.
"Unsere Quellen belegen, dass Apple ein Produkt in der zweiten Jahreshälfte einführen wird, um das starke Wachstum seiner MacBooks weiter voranzutreiben", schrieb Shaw Wu, Analyst vom unabhängigen US-Forschungsverband American Technology Research in einem Report.
Schon seit 2005 flashig
Erstmals hatte Apple 2005 so genannte NAND-Flash-Chips in seine iPod Nano verbaut. Die Geräte fielen um rund 60 Prozent kleiner aus als ihre Vorgänger. Flash-Speicher sind deutlich kleiner als Festplattenspeicher und ermöglichen bei weniger Strombedarf einen erheblich schnelleren Datenfluss. Bisher waren die kleinen Speicherchips aber vorwiegend in MP3-Playern oder Taschen-PCs zum Einsatz gekommen, da sie auch deutlich teuerer sind als herkömmliche Festplatten.
Kleiner und sparsamer
Notebooks könnten damit kleiner gebaut werden, da auch aufwendige Kühlungen nicht mehr wie bisher nötig wären. Dabei könnten sie unterwegs länger laufen. Bisher stand allerdings der hohe Preis der Flash-Speicher einem breiten Einsatz entgegen, der in den vergangenen Jahren jedoch im Sinkflug begriffen ist. Inzwischen setzen auch Speicherhersteller wie Samsung auf die Ersetzung von Festplatten durch Flash-Speicher in den mobilen Rechnern, um das Wachstum des rund 12 Mrd. Dollar (9,14 Mrd. Euro) schweren Chip-Markts weiter voranzutreiben. (apa/red)
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