Österreich weiterhin im Breitband-Rausch:
Mobiltelefonie löst Telefon aus der Dose ab
- Zahl der Breitband-Anschlüsse um 25% gestiegen
- SMS-Wachstumskurs ungebremst, MMS stagniert

·Schon jeder zweite Haushalt im Internet
Web-Verbreitung liegt in Österreich bei 52 Prozent
·Inhalte wichtiger als hohe Bandbreiten
Studie: 2010 bis zu 90 Prozent Breitband-User
·Handys nach wie vor auf der Überholspur
Österreicher telefonieren acht Stunden pro Monat
·Österreicher setzen Trend zum Zweithandy
Studie: Handypenetration
steigt bis 2016 auf 138%
Der Trend zu Breitbandanschlüssen in Österreich ist auf dem ungebrochenen Vormarsch. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Telekom Monitor der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) für das erste Quartal 2007. So lag die Gesamtzahl der Breitbandanschlüsse für Haushalte und Unternehmen mit Ende September letzten Jahres bei knapp 1,36 Mio., was einer Steigerung von über 25 Prozent gleichkommt.
Auch nutzen die Österreicher Mobiltelefone stärker als das traditionelle Festnetztelefon - und das, obwohl bei MMS ein leichter Rückgang festgestellt werden konnte.
Breitband und Mobiltelefonie unaufhaltbar
"Der starke Zuwachs ist bei DSL-Anschlüssen zu verzeichnen, Internetzugang über ein Einwahlmodem - das belegen die Zahlen - wird zunehmend unattraktiv", sagt Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH. Folglich wird der Trend zum Breitband auch durch die Zahl der Online-Minuten durch herkömmliche 56K-Modems bestätigt. Hierbei sanken diese im Vergleichszeitraum für das dritte Quartal 2005 bis 2006 um rund 40 Prozent. Wie die Entwicklung bei Internetzugängen, so gestaltet sich auch das Wachstum bei mobiler Telefonie. Die Zahl der Gesprächsminuten lag im dritten Quartal des vergangenen Jahres bei rund 3,36 Mrd. Minuten.
SMS-Rekord 2006, MMS stagniert
Die Analysten der Studie kommen mit Blick auf die Daten seit Jahresende 2005 auch zu dem Schluss, dass der Wachstumskurs für Kurzmitteilungen ungebremst anhält. In den ersten drei Quartalen 2006 tippten und versendeten die Österreicher in Summe 1.44 Mrd. SMS, ein Plus um knapp 23 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2005. Trotz dieses Booms scheint die Nachfrage nach MMS in Stagnation begriffen zu sein und lag im Quartalsdurchschnitt 2006 bei rund 6,8 Mio. versendeten Multimedia-Messages. (pte/red)
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