Deutschland plant für 2013 Mondlandung: Mission zur Erforschung von Bodenschätzen
- "Deutschland müsse seine Interessen vertreten"
- 500 Millionen Euro sollen bereitgestellt werden
Deutschland will nach ARD-Informationen im Jahr 2013 mit einer unbemannten Raumfähre auf dem Mond landen. Die Mondmission solle der Erforschung von Bodenschätzen dienen, berichtete der TV-Sender. Langfristig sollten dort Bodenschätze zur wirtschaftlichen Nutzung abgebaut werden, zum Beispiel Helium 3, das für Atomkraftwerke gebraucht werde.
Mit der Entwicklung neuer Technologien solle die Entwicklung des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Deutschland vorangetrieben werden, sagte Frank Pohlemann von EADS-Astrium, einer Bremer Tochter des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS mit Schwerpunkt auf Satellitensystemen.
Nach bisherigen Erkenntnissen gebe es viele Ressourcen auf dem Mond, da müsse auch Deutschland seine Interessen vertreten, sagte der CSU-Bundestagsabgeordnete Kurt Rossmanith der Sendung "Bericht aus Berlin". Vor wenigen Tagen waren dem Bericht zufolge die Mondpläne der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt vorgestellt worden und auf Zustimmung gestoßen. 500 Millionen Euro sollen demnach für die Mondmission in den nächsten Budgets bis 2013 bereitgestellt werden. (apa)
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