"Menschlicher Irrtum": Finnland brachte zwei Euro-Münzen ein Jahr zu früh heraus
- Geldstücke mit neuer Europa-Karte schon im Umlauf
- Münzsammler dürfen sich über Fehlprägung freuen
·Österreicher rechnen weiter in Schilling
68 Prozent nutzen alte Währung als Maßeinheit
Münzsammler dürfen sich freuen: Wie erst bekannt wurde, brachte die Finnische Nationalbank vergangenes Jahr irrtümlich 55.000 Zwei-Euro-Münzen mit der erst für heuer vorgesehenen, "erweiterten" Europa-Karte auf der gemeinsamen Rückseite in Umlauf. Die Münze Finnland begründete den Prägefehler mit "menschlichem Irrtum" im Zuge der Umstellung des Produktionsverfahrens.
Die falsch geprägten Münzen sind nach Auskunft der finnischen Nationalbank als Zahlungsmittel dennoch gültig. Sie werden auf Wunsch zurückgenommen und zum Nennwert umgetauscht. Zu empfehlen sein dürfte das jedoch nicht: Einzelne Münzen mit dem vorzeitig erweiterten Europa wurden im Internet bereits um bis zu 50 Euro angeboten.
Finnland ist eines der ersten Länder, die einen Teil ihrer Euro- Münzen mit der geänderten Rückseite versehen. Die neue gemeinsame Prägeseite der Münzen wurde anlässlich der großen Erweiterungsrunde der EU vor über zwei Jahren beschlossen.(apa/red)
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