CL-Titelverteidiger im Achtelfinale raus: Barca scheitert trotz 1:0-Sieg an Liverpool
- Engländer dank 2:1-Auswärtserfolg im Viertelfinale
- Auch Chelsea, AS Roma und Valencia augestiegen

·Hinspiel besiegelte Barcelona-Niederlage
Rijkaard lobt Team, ist aber trotzdem enttäuscht
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Für den FC Barcelona ist das Rennen um die Champions-League-Titelverteidigung bereits im Achtelfinale zu Ende gegangen. Trotz eines 1:0 in Liverpool verabschiedeten sich die Katalanen nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel auf Grund der Auswärtstorregel aus der europäischen Fußball-Eliteliga. Weiter im Rennen um die begehrte Trophäe sind hingegen Chelsea, die AS Roma und Valencia. Die Engländer schlugen den FC Porto nach einem 1:1 im Hinspiel 2:1 (0:1), die Roma überraschte Lyon nach einem 0:0 in der italienischen Hauptstadt mit einem 2:0 (2:0)-Auswärtssieg. Valencia reichte nach dem 2:2 in Mailand ein torloses Unentschieden gegen Inter zum Einzug ins Viertelfinale.
Liverpool erwies sich an der Anfield Road zunächst als gefährlichere Mannschaft, Riise und Sissoko trafen mit Fernschüssen nur die Latte. Bei den Katalanen kam der erstmals seit langem aufgebotene Traumsturm Ronaldinho-Eto'o-Messi gegen eine kampfstarke Defensive der "Reds" kaum zur Entfaltung.
Nachdem Ronaldinho nur die Stange getroffen hatte, setzte Trainer Rijkaard alles auf eine Karte. Für Verteidiger Thuram kam Stürmer Gudjohnsen, der vier Minuten nach seiner Einwechslung das 1:0 erzielte (75.). Das zum Viertelfinal-Aufstieg nötig 2:0 wollte jedoch nicht mehr fallen. Barcelona bestätigte damit ein ungeschriebenes Gesetz: Seit Einführung der Champions League ist es keinem regierenden Champion gelungen, den Triumph zu wiederholen.
Chelsea dank Ballack-Tor weiter
Im einzigen Duell zweier regierender Landesmeister sorgte Quaresma (15.) in Portos 100. Meisterliga-Spiel für die überraschende Führung der Portugiesen. Porto-Torhüter Helton ebnete den "Blues" jedoch den Weg zum Ausgleich, ein harmloser Robben-Schuss sprang dem Brasilianer über dem Arm (48.). Eine Koproduktion zweier oft kritisierter Millioneneinkäufe sorgte schließlich für die Entscheidung. Eine Kopfball-Vorlage von Schewtschenko verwertete Ballack zum 2:1 (79.).
Für Olympique Lyon kam das Aus wie im Vorjahr gegen ein italienisches Team. Scheiterte der französische Serienmeister 2006 im Viertelfinale an Milan, war dieses Jahr gegen die AS Roma Endstation. Nach dem 0:0 im Hinspiel sorgten Kapitän Totti (22.) und Mancini (44.) schon vor dem Pausenpfiff für die Entscheidung.
Wilde Jagdszenen in Valencia
Valencia reichte gegen Italiens Serie-A-Dominator Inter Mailand nach dem 2:2 im Hinspiel ein torloses Unentschieden im Mestalla-Stadion zum Aufstieg. Nach Schlusspfiff kam es zu einer Massenschlägerei auf dem Spielfeld und zu weiteren Handgreiflichkeiten in den Kabinengängen. Valencia-Spieler Navarro hatte Inter-Verteidiger Burdisso nach Spielende mit einem Faustschlag die Nase gebrochen. Es folgten wilde Jagdszenen und Tumulte, ehe sich die erhitzten Gemüter abkühlten. (apa/red)
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