Rapid verschafft sich Luft im Abstiegskrimi: Wiener siegen dank Elfertor gegen den GAK
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Rapid Wien hat sich dank eines 1:0 (1:0)-Heimsieges gegen den GAK auf den sechsten Tabellenrang der Bundesliga vorgearbeitet. Im Sonntagsspiel der 24. Runde erzielte Steffen Hofmann vor 15.400 Zuschauern im Hanappi-Stadion per Elfmeter den entscheidenden Treffer (38.). Die Grün-Weißen, die damit wieder Erzrivale Austria überholten, revanchierten sich damit für die 1:4-Schlappe im Herbst, der bisher einzigen Heimniederlage in dieser Saison.
Die von finanziellen Sorgen geplagten Grazer hatten sechs Minuten vor Schlusspfiff durch Roland Kollmann die große Möglichkeit auf den Ausgleich.
Nach der zweiten Auswärts-Niederlage im dritten Frühjahrsspiel fielen die Athletiker auf den achten Tabellenrang zurück und liegen weiter nur einen Zähler vor Schlusslicht Sturm Graz.
Als feldüberlegene Mannschaft tat sich Rapid von Beginn weg schwer, gegen eine defensiv eingestellte GAK-Mannschaft Tormöglichkeiten zu erarbeiten.
Die Wiener erzeugten zunächst nur über Standard-Situationen Gefahr, Martin Hiden (13.) und Bazina (18.) scheiterten mit Kopfbällen aber am Grazer Schlussmann Fornezzi.
GAK verschenkt Elfer an Rapid
Pacult verzichtete erstmals im Frühjahr auf Neuzugang Boskovic, der als neunter Legionär nur auf der Tribüne Platz nehmen musste. Für den bisher enttäuschenden Serben lief Korkmaz auf der linken Flanke ein.
Bei den "Rotjacken" vertraute Trainer Lars Söndergaard auf ein dichtes Fünfermittelfeld, einzige Sturmspitze war Kapitän Kollmann.
Dass Rapid trotzdem mit einer Führung in die Pause ging, "verdankte" man den Gästen: Nach einem unnötigen Lechner-Foul an Bazina verwertete Hofmann den Elfmeter zum 1:0 (38.). Es war der erste Treffer des Deutschen seit seiner Rückkehr zu Rapid im Juli des Vorjahres.
Zwei Minuten später hatte Hofmann ein weiteres Tor auf dem Fuß, nach Bazina-Vorlage verzog er aus elf Metern jedoch. Beste GAK-Chance war bezeichnenderweise eine abgerissene Flanke von Markus Hiden, welche die Lattenoberkante streifte (24.).
Von Offensiv-Fußball keine Spur
Auch in den zweiten 45 Minuten änderte sich nur wenig am Geschehen auf dem Feld. Rapid schien mit dem 1:0 zufrieden, der GAK blieb auch nach der Einwechslung von Stürmer Skoro offensiv kaum vorhanden.
Bei der einzigen wirklichen Torchance der Grazer im gesamten Spiel setzte Kollmann sechs Minuten vor Schluss einen Kopfball aus drei Metern an die Latte (84.).
Bei den wenigen Rapid-Möglichkeiten zeigte sich Fornezzi bei Kopfbällen von Bilic (72.) und Kincl (89.) sowie einem Vorisek-Freistoß (77.) auf dem Posten.
(apa/red)
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