"Das mag ich nicht": Montezemolo warnt vor übermäßigem Optimismus bei Ferrari
- Rennstall-Chef: Mehr Spannung durch Einheitsreifen
- Massa und Räikkönen "repräsentieren die Zukunft"
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Vor dem Start in die neue Formel 1-Saison stapelt Ferrari-Chef Luca die Montezemolo tief. Der Rennstall-Chef warnt vor übertriebenem Optimismus um die Aussichten für die kommende Saison. "Ich verspüre zu viel Optimismus. Das mag ich nicht", sagte Montezemolo im Rahmen des Autosalon in Genf. "Wir sind der Ansicht, dass man realistisch bleiben muss, weil wir die wahren Resultate erst in Australien sehen werden. Natürlich haben wir alle Lust auf Siege, aber die werden immer unser Ziel sein", sagte Montezemolo.
Die neue Saison werde auf Grund einiger Reglementänderungen und dem Einheitsreifen der Marke Bridgestone besonders interessant sein. "Die Unterschiede zwischen den Teams werden geringer sein. Ich habe seit jeher die Lösung eines einzigen Lieferanten befürwortet", erklärte Montezemolo. "In den vergangenen Jahren haben Reifen eine derart relevante Rolle gespielt, dass die Formel 1 zu einer WM zwischen den Reifenlieferanten verkommen war."
Für Ferrari werde 2007 ein sehr wichtiges Jahr. "Nach elf fantastischen Saisonen mit Michael Schumacher beginnt eine neue Phase", meinte der Ferrari-Chef. "Ich bin aber froh, dass ein Mensch mit seinen Fähigkeiten und seiner Beziehung zu Ferrari weiterhin einen wichtigen Beitrag als Berater leisten wird." Das neue Team bestehe aus Personen, die im Unternehmen gewachsen seien. "Dazu haben wir zwei junge und starke Piloten, die die Zukunft von Ferrari repräsentieren", sagte Montezemolo über Felipe Massa und Neuzugang Kimi Räikkönen.
(apa/red)
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