Montag, 12. März 2007

Wechsel an der Spitze: Leitner und Höller neue Geschäftsführer von Salzburg 2014

  • Bisherige Stellvertreter "beerben" Fedor Radmann
  • Gesamtverantwortung bei Schaden und Wallner

Nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden von Fedor Radmann hat die Salzburg Winterspiele 2014 GmbH wieder eine Geschäftsführung: Rudolf Höller und Gernot Leitner, die schon interimistisch die Leitung übernommen hatten, wurden nach Ende der Ausschreibungsfrist als Geschäftsführer bestellt, wie das Olympiabüro mitteilte.

Höller wird in seiner neuen Funktion als Executive Direktor für die Schwerpunkte Marketing, Kommunikation, Finanzen und Administration zuständig sein und den Kontakt zu den Fachverbänden halten. Das Aufgabengebiet von Leitner umfasst die Leitung der Internationalen Beziehungen, den Games Plan sowie die Verantwortung über das Durchführungsbudget der Spiele und die Erstellung des Bewerbungsdokumentes.

Auf internationaler Ebene werden weiterhin Franz Klammer, ÖOC-Präsident Leo Wallner, ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth und Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden die Salzburger Bewerbung repräsentieren. Die Gesamtverantwortung obliegt weiter Schaden und Wallner.

Wallner wird sich um die IOC-Mitglieder und gemeinsam mit Jungwirth um die Olympische Familie kümmern, Jungwirth pflegt auch den Kontakt zu den Nationalen Olympischen Komitees. Franz Klammer vertritt die Bewerbung Salzburgs als Chairman International im Bereich Sport und Olympische Familie. Auch Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und LHStv. Wilfried Haslauer sowie die gesamte Österreichische Bundesregierung werden bei ihren Terminen für die Salzburger Olympiabewerbung 2014 werben.

"Wir gehen jetzt in die entscheidende Phase. Rudi Höller und Gernot Leitner haben als Stellvertreter von Fedor Radmann schon hervorragend gearbeitet und sind die logischen Nachfolger. Jetzt heißt es noch einmal gemeinsam die Ärmeln hochkrempeln, eine gute Vorstellung bei der Evaluierungskommission abgeben, dann sind unsere Chancen wirklich sehr gut, die Spiele zu bekommen", meinte Schaden.

Das Team in Salzburg habe bisher hervorragende Arbeit geleistet, sagte Wallner. "International hat unsere Bewerbung einen sehr hohen Stellenwert, das wird mir immer wieder in vielen Gesprächen bestätigt. Die Lösung mit Rudi Höller und Gernot Leitner ist die beste. Mit ihrer Erfahrung in Kombination mit dem intensiv arbeitenden Team können wir selbstbewusst zur Entscheidung am 4. Juli nach Guatemala reisen."

(apa)

12.3.2007 12:29