Afrikaner trieben hilflos vor Teneriffa: Spanisches Schiff rettete 40 Flüchtlinge
- Mindestens drei Migranten kamen im Meer zu Tode
Vor der Küste Teneriffas hat ein spanisches Schiff rund 40 afrikanische Flüchtlinge von einem in Seenot geratenen Boot gerettet. Drei der illegalen Einwanderer konnten nur noch tot geborgen werden, zwei weitere waren so schwach, dass sie mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus der Insel gebracht werden mussten, wie die Hafenbehörden mitteilten. Nach ihren Angaben trieb das Boot hilflos in der rauen See. Wegen der hohen Wellen gestaltete sich die Rettung schwierig.
Die Kanarischen Inseln vor der Küste Westafrikas sind häufig Anlaufpunkt von schwarzafrikanischen Flüchtlingen, die versuchen, über das Meer heimlich nach Europa zu kommen. Im vergangenen Jahr trafen mehr als 31.200 illegale Einwanderer auf den Kanaren ein; angesichts verschärfter Überwachungsmaßnahmen und einer Reihe von diplomatischen Vorstößen der spanischen Regierung bei den Heimatländern hat die Zahl der Flüchtlinge in den vergangenen Monaten allerdings erheblich abgenommen. (APA/red)
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