Schwere Unfälle auf Vorarlbergs Pisten: Elfjährige stieß frontal mit Britin zusammen
- 37-jährige Deutsche im Bregenzerwald umgefahren
- Suchaktion nach verirrtem Skifahrer im Pongau
Zwei Skifahrerinnen sind auf Vorarlbergs Pisten schwer verletzt worden. Eine Elfjährige aus Hamburg stieß in Zürs am Arlberg mit einer 50-jährigen Britin zusammen und musste mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Ebenfalls beim Skifahren verunglückte in Schoppernau (Bregenzerwald) eine 37-Jährige aus Stuttgart. Sie wurde von einem Vorarlberger Wintersportler niedergefahren, informierte die Polizei.
Das Mädchen stieß nach einer Pistenkreuzung mit der 50-jährigen Britin zusammen. Der Zusammenstoß ereignete sich laut Polizei als die Elfjährige in einer Skigruppe von der Bergstation Hexenboden abfuhr. Gleichzeitig war die Britin in Richtung Hexenboden Talstation unterwegs. Rund 100 Meter nach einer Pistenkreuzung prallten beide gegeneinander. Die Elfjährige wurde nach ambulanter Versorgung in Zürs mit der Rettung ins Krankenhaus Zams in Tirol überstellt.
Die 37-jährige Stuttgarterin war in langsamen Pflugbögen auf einer Piste in Schoppernau unterwegs, als sie ein 65-jähriger Pensionist von hinten niederfuhr. Beide Skifahrer kamen zu Sturz. Die Frau musste mit Verdacht auf schwere Gehirnerschütterung mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.
Skifahrer im Pongau gerettet
Ein verirrter Skifahrer hat in St. Johann im Pongau eine Suchaktion der Bergrettung ausgelöst. Der 28-jährige Bautechniker aus Linz hatte gemeinsam mit Kollegen einen Skitag bei den Alpendorf Bergbahnen in St. Johann verbracht. Zum Abschluss kehrte die Gruppe in der Buchauhütte ein, die sie wieder verließen, um ins Tal zu fahren. Dabei verlor der 28-Jährige den Anschluss zu seinen Kollegen und verirrte sich.
Der Oberösterreicher geriet in unwegsames Waldgelände, verlor die Orientierung und irrte im so genannten Stegbachgraben umher. Als der Mann nicht zu seiner Gruppe kam, informierten die Arbeitskollegen gegen 20 Uhr die Rettung. Im Rahmen einer Suchaktion konnte der Mann zwei Stunden später unverletzt im Stegbachgraben in einer Seehöhe von 1.500 Metern aufgefunden und ins Tal gebracht werden, teilte die Polizei mit.
(apa/red)
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