Samstag, 10. März 2007

"profil" exklusiv: Ehrenhandel zwischen Strache und 17-jährigen Burschenschafter

  • FPÖ-Parteiobmann fühlte sich in Ehre gekränkt
  • Forderte Satisfaktion - HTL-Schüler entschuldigt sich

Das "profil" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über einen neuen Vorfall im Burschenschafter-Leben von Heinz-Christian Strache. Der FPÖ-Bundesparteiobmann, 37, Mitglied der Wiener Mittelschüler-Burschenschaft Vandalia, fühlte sich von einem 17-jährigen oberösterreichischen Burschenschafter in der Ehre gekränkt und forderte Satisfaktion.

Der HTL-Schüler ist Mitglied der pennalen Verbindung Gothia Wels und zog sich den Zorn Straches durch Äußerungen in Zusammenhang mit der Foto-Affäre zu. Als Vertreter in diesem - laut Burschenschafter-Jargon - Ehrenhandel nominierte der junge Oberösterreicher den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Manfred Haimbuchner, der nach "profil"-Informationen den Streit schlichtete.

Demnach verfasste Straches Kontrahent eine Ehrenerklärung, die auf dem Postweg an den FPÖ-Chef geschickt wurde. Ein Duell stand laut "profil" nicht zur Debatte. Ehrenhändel zwischen Burschenschafter mit derartiger Altersdifferenz gelten in Korporierten-Kreisen allerdings als ungewöhnlich.

Im November 2004 hatte Strache schon einmal für Aufsehen und Erstaunen gesorgt, als er einen Salzburger Arzt und Burschenschafter nach einer Beleidigung zum Säbelduell gefordert hatte.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"

10.3.2007 10:33