Donnerstag, 8. März 2007

In Flammenhölle eingeschlossen: Mutter und zwei Kinder von Feuerwehr gerettet

  • Innsbruck: Mutter wollte schon aus Fenster springen
  • Familie erlitt zum Glück nur Rauchgasvergiftung

Dramatische Szenen haben sich in den frühen Morgenstunden im Innsbrucker Stadtteil Hötting beim Brand in einem Mehrparteienhaus abgespielt. Eine verzweifelte Mutter, die mit ihren zwei Kindern in dem verrauchten Gebäude eingeschlossen war, drohte, aus dem zweiten Stock zu springen. Die Berufsfeuerwehr konnte die drei schließlich in Sicherheit bringen.

Die Florianijünger waren kurz vor 4.00 Uhr alarmiert worden und rückten mit acht Fahrzeugen und 36 Mann aus. Aus vorerst unbekannter Ursache war die hölzerne Veranda zur Eingangstüre, im Erdgeschoss gelegen, in Vollbrand geraten.

Die Innsbruckerin konnte letztlich beruhigt und von ihrem Vorhaben, sich durch einen Sprung zu retten, abgebracht werden, schilderte der Feuerwehreinsatzleiter. Die drei Personen wurden über eine tragbare Leiter bzw. über das Stiegenhaus in Sicherheit gebracht und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung dem Notarzt übergeben. Zur Klärung der Brandursache nahm ein Brandermittler der Polizei die Arbeit auf. (apa/red)

8.3.2007 12:44