Tödlicher Beziehungsstreit in Wien: Frau
ersticht ihren Lebenspartner mit Messer
- Tathergang noch unklar - Heftiger Streit im Vorfeld
- Frau in psychiatrisches Krankenhaus gebracht

Eine 33-jährige Frau hat in der gemeinsamen Wohnung in Wien-Simmering ihren um fünf Jahre jüngeren Lebensgefährten durch einen Messerstich so schwer verletzt, dass der Mann verblutet ist. Die Wienerin wurde nach Angaben der Polizei wegen ihres schlechten psychischen Zustandes in ein Krankenhaus eingeliefert.
"Die Frau wird vermutlich frühestens am Abend einvernahmefähig sein", sagte der Leiter des Kriminalkommissariats Süd, Oberstleutnant Michael Mimra. Soweit die Ermittler zunächst eruieren konnten, hatte es in der Beziehung sei Monaten Auseinandersetzungen über das gemeinsame 16 Monate alte Kind und die Wohnung gegeben. Der Tat sei ein Streit aus an sich banalem Grund vorangegangen, sagte Mimra. Die Frau hatte vorher offenbar getrunken.
Nach der Tat habe die 33-Jährige einen Bekannten verständigt, der wiederum die Polizei alarmierte. Das 28 Jahre alte Opfer verblutete. Die Frau wurde zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Um das Kind, einen Buben, kümmert sich nun ihre Mutter.
(apa/red)
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