Widersprüche zur Anzahl der Strache-Fotos:
Laut Stadler wurden nicht alle veröffentlicht!
- Kabas will seinen Foto-Bericht "im Tresor versenken"
- UMFRAGE & DISKUSSION: Schadet Austritt der FPÖ?
·Erste Stadler-Attacke
nach FPÖ-Austritt
"Strache fühlt sich neben mir psychisch gehemmt"
·ONLINE-UMFRAGE
Stadler ist ausgetreten: Ist die FPÖ in der Krise?
·IHRE MEINUNG: Wie geht es mit FP weiter?
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·Stadler offiziell aus FPÖ ausgetreten!
Bleibt als Parteifreier im blauen Parlamentsklub
·Ex-Volksanwalt Stadler tritt aus FP aus
Porträt: Großer Redner, Spaltpilz und Intrigant
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FPÖ-Chef Strache posiert mit "Kollegen" in Uniform
Widersprüchliche Aussagen gibt es über die Anzahl der wehrsportähnlichen Jugendfotos von Parteichef Heinz-Christian Strache. FPÖ-Bürgeranwalt und Ehrenobmann Hilmar Kabas meinte in der "ZiB 2", dass alle Fotos, die er bekommen habe, auch veröffentlicht worden seien. Laut dem aus der FPÖ ausgetretenen Ewald Stadler müsste es aber noch weitere, bisher nicht bekannte Fotos geben.
Die Bilder, die Strache dem ORF vorgelegt habe, seien "nicht alle Fotos", sagte Stadler in der "ZiB 2" - und wies einmal mehr die Verdächtigung zurück, er habe die Foto-Causa ins Rollen gebracht.
Kabas kommt in seinem Bericht für die Partei aber offenbar sehr wohl zu dem Schluss, dass Stadler die umstrittenen Bilder an die Medien gespielt hat. Kabas Nachforschungen hätten eine "Indizienkette ergeben, die sehr wohl dazu führt, dass er (Stadler, Anm.) diese Causa in Gang gebracht hat", sagte FPÖ-Generalsekretär Herbert Vilimsky gegenüber der "ZiB 2".
Bericht verschwindet im "Tresor"
Geht es nach Kabas, verschwindet die gesamte Angelegenheit jetzt im Tresor: Sein Bericht werde morgen im Parteivorstand nicht behandelt, "sondern ich werde ihn in einem Tresor versenken". Stadler passt das nicht: Er forderte Kabas auf, den Bericht öffentlich zu machen - damit "all jene, die Behauptungen in die Welt setzen, dafür unter Umständen auch vor Gericht gerade stehen müssen".
Als "frivoles Angebot" bezeichnete Stadler die Ansicht, er sollte mit seinem Austritt aus der Partei auch den FPÖ-Klub verlassen. Denn sein Verbleib im Klub sichert der FPÖ Parteiförderungen in Höhe von 400.000 Euro jährlich. "Das ist Geld, das den Freiheitlichen zusteht", meinte er dazu. (apa/red)
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