Mittwoch, 28. Februar 2007

Burgenlands Polizei hat Gurtmuffel im Auge: Große Schwerpunktaktion vom 5. - 11. März

  • Auch Verwendung von Kindersitzen wird kontrolliert
  • Wer erwischt wird, dem drohen Strafen und Anzeigen

Gurtenmuffel hat die Polizei im Burgenland in der kommenden Woche im Visier: Von 5. bis 11. März findet eine landesweite Schwerpunktaktion der Verkehrsabteilung statt. Neben der Kontrolle, ob die Fahrzeuginsassen angegurtet sind, wird auch auf die Verwendung von Kindersitzen verstärktes Augenmerk gelegt, teilte das Landespolizeikommando mit.

Bei Kontrollen in den vergangenen Monaten habe man immer wieder feststellen müssen, dass viele Lenker trotz erhöhten Risikos den Gurt nicht angelegt hatten. Von sechs tödlich verunglückten Insassen seit Jahresbeginn seien zwei nicht angegurtet gewesen, so Oberstleutnant Andreas Stipsitz, stellvertretender Leiter der Verkehrsabteilung.

Anzeigen drohen
Im Rahmen der Aktion werden in Kooperation mit den Bezirkspolizeikommanden und dem Stadtpolizeikommando Eisenstadt täglich Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Die Polizei weist auch darauf hin, dass die Beförderung von Kindern ohne geeignete Rückhaltesysteme ein Vormerkdelikt darstelle und es sich jedenfalls nicht um ein "Kavaliersdelikt" handle. Wer mit dem Auto unterwegs und dabei nicht angeschnallt ist, den erwarten entweder eine Abmahnung, ein Organmandat im Ausmaß von 35 Euro oder eine Anzeige (APA/red)

28.2.2007 16:00