Scheckkartenführerschein ist ein Jahr alt: Neuerungen betreffen vor allem Fahrschüler
- In einem Jahr wurden 479.248 Scheine ausgestellt

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Der Führerschein feierte seinen 100. Geburtstag
Der Scheckkartenführerschein ist ein Jahr alt und hat sich schon durchgesetzt: Insgesamt sind laut Statistik des Verkehrsministeriums 479.248 Führerscheine ausgestellt worden. Das sind um rund 150.000 mehr als in den Jahren davor. Die Steigerung führt man im Verkehrsministerium darauf zurück, dass viele ihren Papierschein freiwillig umgetauscht hätten.
Nach 50 Jahre "rosa Schein" war am 1. März 2006 die neue Karte aus Polycarbonat eingeführt worden. Gleich blieb nur die Farbe. Änderungen brachte der neue Führerschein neben dem Scheckkartenformat vor allem für die Fahrschüler: Die Fahrschulen wurden gemäß dem "One-Stop-Shop"-Prinzip zur zentralen Anlaufstelle. Dafür entfiel deren Monopolstellung und es wurde den Fahranfängern möglich, in ganz Österreich nach dem billigsten Angebot für ihre Ausbildung Ausschau zu halten. Die Prüflinge waren bisher an den Einzugsbereich ihrer Behörde (Bezirkshauptmannschaften oder Magistrat) gebunden.
Prüfung bestanden
Wer die Prüfung bestanden hat, kann nach Bestehen des praktischen Teils sofort loslegen: Statt die bisher üblichen Behördenwege zu absolvieren, bekommt der Lenkradnovize vom Prüfer sofort eine Interimsfahrberechtigung ausgehändigt, mit der er bereits ein Fahrzeug lenken darf. Die Zustellung des Führerscheins, der von der Österreichischen Staatsdruckerei hergestellt wird, erfolgt dann postalisch. (APA/red)
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